Rumänien
Rumänien ist ein Staat in Südosteuropa, der 1859 durch die Vereinigung der Fürstentümer Walachei und Moldau entstand. Die Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich erlangte es 1878, Königreich war es 1881–1947, danach Volks- und sozialistische Republik bis 1989 und seither parlamentarische Republik.
Geschichte
Erster König war Karl I. aus dem Haus Hohenzollern-Sigmaringen (Fürst 1866, König 1881–1914), gefolgt von Ferdinand I. (1914–1927), Michael I. (1927–1930, 1940–1947) und Karl II. (1930–1940). Nach dem Ersten Weltkrieg kamen Siebenbürgen, die Bukowina und Bessarabien hinzu (Großrumänien), nach dem Zweiten gingen Bessarabien und die Nordbukowina verloren.
Währung und Münzen
Währung ist der Leu (Plural Lei, 1 Leu = 100 Bani), 1867 nach dem Vorbild der Lateinischen Münzunion eingeführt: Silber 1, 2 und 5 Lei (5 Lei = 25 g, 900/1000) und Gold 20 Lei (6,45 g, 900/1000). Die königlichen Prägungen 1881–1947 tragen die Porträts Karls I., Ferdinands, Michaels und Karls II.; nach 1947 folgten Währungsreformen 1947, 1952 und 2005 (1 neuer Leu = 10 000 alte). Geprägt wurde in Bukarest, teils in Brüssel, Hamburg und London.
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