Jindřich Severa
Jindřich Severa (1909–1980) war ein tschechischer Bildhauer, Medailleur, Maler, Lehrer an der Fakultät für Architektur der Tschechischen Technischen Universität und Gestalter im Bereich der angewandten Kunst. Er befasste sich mit der Verbindung von Architektur und Bildhauerei, worüber er mehrere Studien schrieb; sein Werk ist eher vielseitig als umfangreich.
Leben und Werk
Er wurde am 5. April 1909 in Kopidlno geboren. Während der Okkupation beteiligte er sich am Widerstand; nach eigener schriftlicher Erklärung gehörte er den Gruppen V boj und Trávnice an. Ab 1945 bis zu seinem Ruhestand lehrte er Zeichnen und Modellieren an der Fakultät für Architektur der ČVUT in Prag, wo er sich auch habilitierte. Zu seinen früheren Schülern gehörten der spätere Glaskünstler René Roubíček und der Künstler Adolf Born. Nach der englischen Wikipedia wurde sein Werk für den Bildhauerwettbewerb der olympischen Kunstwettbewerbe 1948 in London gemeldet. In der Malerei widmete er sich vor allem der Landschaft. Nach einer Überschwemmung seines Ateliers in Řevnice blieben nur wenige Modelle und Skizzen erhalten. Sein Schwiegersohn war Jiří Černý. Er starb am 9. November 1980 in Prag.
Münzen und Medaillen
Medaillen und Plaketten bilden einen festen Bestandteil seines Schaffens und spiegeln sein Interesse am Verhältnis von Relief, Schrift und architektonischer Ordnung. Unter den belegten Arbeiten ragt die Porträtmedaille des Ingenieurs Jan Perner (1815–1845), eines Pioniers des tschechischen Eisenbahnbaus und Bauleiters der Strecke Olmütz–Prag, hervor, 1979 für das Eisenbahnforschungsinstitut herausgegeben. Der Verlust der meisten Modelle bei der Überschwemmung erschwert eine vollständigere Rekonstruktion seines Medaillenwerks.
Aus dem Werk im Angebot von AUREA
Im Angebot von AUREA befindet sich eben diese Bronzemedaille Ing. Jan Perner von 1979, herausgegeben für das Eisenbahnforschungsinstitut in Prag, patiniert, 70 mm.
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